von Yazd (Iran) bis Sukkur (Pakistan)
Zuerst
wurden wir noch von Markus, einem sympathischen Radlerkollegen begleitet,
aber schon bald trennten sich unsere Wege. |
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| Die naechste Einladung liess aber nicht lange auf sich warten. | |
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Frisch
gestylt und mit windschluepfiger Frisur ging es rassig bis Kerman. |
Hier
wurde ich erst einmal richtig sauber geschrubbt, bevor wir die Strecke
bis Bam in Angriff nahmen. |
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Bam, beruehmt
fuer seine komplett aus Lehm erbaute Altstadt, wurde beim verheerenden
Erdbeben von 26. Dezember 2003 fast komplett zerstoert. |
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Die Katastrophe,
exakt ein Jahr nach dem Tsunami Seebeeben, kostete ueber 40000 Menschen
das Leben und noch mehr verloren ihr zuhause. |
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Die
Zerstoerung ist noch ueberall ersichtlich und es wird noch Jahrzehnte
dauern, bis die Stadt, trotz internationaler Hilfe wieder aufgebaut ist. |
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Dank dem
niedrigen Benzinpreis (ca. 15Rp. pro Liter) wurden wir immer wieder von
jungen Motorrad"gangs" begleitet |
Nach
Bam schnappte uns schon bald die Polizei und den Weg bis zur Grenze legten
wir in einem Autolaster zurueck |
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An der
iranisch/pakistanischen Grenze, hiess es Abschied nehmen von Khomeini
und Mullas |
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Wir haben
in den 2 1/2 Monaten die wir in Persien verbrachten, keine Nuklearsprengkoepfe
gefunden, dafuer viele hilfsbereite und herzliche Menschen kennen gelernt. |
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In Pakistan
wurden zuerst einmal die Raeder aufs Busdach verfrachtet, da die Strecke
von Taftan bis Quetta als unsicher eingestuft wird. |
In der Provinzhaupstadt
von Baluchistan erlebten wir einen kleinen Kulturschock. |
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und genossen
die Zeit bei Aslam und seiner Familie. |
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Es fiel
uns nicht leicht Abschied zu nehmen und der hartnaeckige Gegenwind machte
es uns auch nicht gerade einfacher. Die Strasse fuehrte entlang der Zugstrecke,
durch schroffe Berglandschaft und unfuchtbare Steinwuesten. Wir ueberquerten
auch den geschichtstraechtigen Bolanpass, bei dessen Bau, unzaehlige Menschen
ihr Leben verloren. Nach dem Pass wurde die Landschaft abwechslungsreicher
und immer wieder passierten wir Oasen, die wie Farbtupfer die Einoede
unterbrachen. |
Es dauerte
nicht lange und schon hatten wir wieder die Polizei im Schlepptau |
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Die Landschaft
praesentierte sich jetzt in einem ganz anderen Kleid. Ueberall satte gruene
Felder, auf denen neben Reis, Tomaten, Zuckerrohr auch Baumwolle angebaut
wird. Die Indus Ebene ist auesserst fruchtbar und war bereits vor ueber
4000 Jahren bevoelkert. Im Sommer klettern hier die Temperaturen auf ueber
50 Grad Celsius! |
| Bereits haben wir Sukkur in der Provinz Sindh erreicht. | |
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nun
warten wir nur noch auf unsere Piyamas, bevor wir dem Indus entlang Richtung
Lahore radeln, dass wir Ende Februar erreichen sollten. |
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