von Sukkur bis Lahore (Pakistan)
Kaum
hatten wir unsere massgeschneiderten Pakistanikleider erhalten, stand
der Weiterreise nichts mehr im Wege. |
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Nachdem
wir den Indus ueberquert hatten... |
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...radelten
wir vorwiegend dem National Highway entlang Richtung Nordost. |
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| Wir
passierten unzaehlige Bananenplantagen und Zuckerrohrfelder und teilten
den Seitenstreifen nicht nur mit andern Radlern. |
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Immer
wieder verliessen wir den Highway und rumpelten bedeutend langsamer der
merklich schlechteren Strasse entlang. |
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| Dafuer
emtschaedigte die Landschaft ... |
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| ... und
die Leute waren sehr freundlich und aufgeschlossen. |
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| Wir schluckten viel Staub ... | |
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... und legten in Bahawalpur eine laengere Pause ein. |
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Neben dem
Bazaar und der Moschee besichtigen wir auch die beruehmten Graeber von Uch Sharif. Ausserdem bekamen wir die Gelegenheit ein lokales Hospital zu besichtigen. |
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Auf dem
Weg nach Multan wurden wir wieder einmal von der Polizei angehalten. Der
erste Verdacht bestaetigte sich, es war wirklich eine Frau. |
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Das ist
hier in Pakistan schon fast so exotisch wie Moni, die Mudschahedina auf
dem Fahrrad ;-) |
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Eine
weitere Konversation mit der Polizei, endete mit einer Einladung in Multan,
die wir auch gerne annahmen.
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Masroor
Ali und seine Familie waren aeusserst bemueht, uns den Aufenthalt so angenehm
wie moeglich zu gestalten und verwoehnten uns in jeder Hinsicht. |
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Wir wurden
in Multan und der naeheren Umgebung herumgefuehrt und immer wieder ausgezeichnet
verkoestigt. |
Auf dem
Weg nach Lahore gab es immer wieder Begegnungen mit Einheimischen... |
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... und
nach fast einem Monat Touristenabstinenz wurden wir doch tatsaechlich
von zwei Franzosen angehalten. Zu ihnen gesellte sich spaeter noch ein
ruestiger 82 jaehriger Ex-Cyclist, der in jungen Jahren die Welt auch
auf dem Drahtesel bereiste und uns spontan mit Lebensmittel beschenkte
:-) |
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Das
letzte Teilstueck bis Lahore war unproblematisch und auch der Verkehr
entlang dem Kanal hielt sich durchaus in Grenzen.
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Dafuer
erwies sich die Hotelsuche ein bisschen schwieriger als erwartet, denn
das empfohlene Hotel existierte gar nicht mehr, so dass wir erst nach
ueber 3 Stunden fuendig wurden und ziemlich lange in der Altstadt herumirrten. |
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In Lahore
besichtigten wir neben dem Fort auch das interessante Museum und verbrachten
viel Zeit auf dem Bazaar und in den zahlreichen Gaerten. |
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Ein
Hoehepunkt in musikalischer Hinsicht, war sicher die Sufi Nacht. Beim
wilden Trommelwirbel, verfielen nicht wenige in regelrechte Trance und
das ohne Alkohol! |
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Es gaebe noch viel zu schreiben. Von Frauen in Burkas, vom Cricket... |
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von kunstvoll
bemalten Lastwagen, vom Essen, vom Smog, oder einfach von Stromausfaellen
und Reifenproblemen... |
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... aber eben die Fahrraeder und Schuhe sind geputzt, so dass wir das letzte Teilstueck vor der indischen Grenze in Angriff nehmen koennen. :-))) |