Zusammenfassung Velocos Reise

Der wilde Osten

Am 16ten Mai 2004 beginnen die velocos ihre ungewisse Reise. Zu Beginn ihres Abenteuers sind sie noch ziemlich wacklig unterwegs auf ihren schwturkey eskisehir to cappadocia89bser beladenen Drahteseln fanden aber schnell Gefallen an der neuen Herausforderung und dem einfachen Leben des Reisenden. Die Beiden radeln durch Suedosteuropa, ueberqueren in Istanbul den Bospurus und pedalen zum ersten mal auf asiatischem Boden. Es folgt eine faszinierende Reise durch die Tuerkei, Iran und Pakistan, wo Moni und Robi regelrecht mit Gastfreundschaft ueberschuettet werden.

Zum Dach der Welt

In weniger als einem Jahr erreichen Monika unchina xingjang_china6 569bsd Robi ihr urspruengliches Ziel Indien. Die Beiden wollen jetzt aber noch nicht die Heimreise antreten, jetzt wo sie die Vorzuege des Fahrradreisen erst richtig kennengelernt haben. Im Gegenteil, der Appetit auf Neues ist jetzt definitiv geweckt! Es folgt eine atemberaubende Reise durch den Norden Pakistans, den Nordwesten Chinas, Tibet und Nepal. In der majestaetischen Landschaft des Himalayas gilt es unzaehlige hohe Paesse und karge Hochebenen zu ueberqueren, aber auch laengere Wandertouren stehen immer wieder auf dem Programm.

Erwarte das Unerwartete 

Nach den Strapazen und der duennen Luft im Himalaya ist erstindia india4 316bsmals „Erholung“ und Abwechslung angesagt. In Varanasi, Zentralindien, werden die Fahrraeder eingestellt und fuer knapp 4 Monate bereisen Moni und Robi kreuz und quer das farbige und quirlige Indien mit Zug, Bus, Boot und mieten auch mehrmals ein Motorrad um abgelegenere Regionen zu erkunden. Nach der kurzen Auszeit ist die Lust aufs Radeln wieder geweckt und motiviert nehmen die Beiden die Herausforderung Ladakh und Srinagar im Nordwesten Indiens in Angriff. Die karge Landschaft nahe der tibetischen Grenze ist einzigartig und viel hoeher als auf den Kardung La, einen knapp 5500 Meter hohen Pass, geht es fast nicht mehr mit dem Fahrrad.

Abenteuerliche Segeindia_goa3 076bslboot Passage

Nach dem faszinierenden Abstecher in den indischen Himalaya tauchen die Velocos wieder in tiefere Ebenen ein. In Goa, im Suedwesten Indiens, werden die Fahrraeder auf dem Deck einer 12 Meter langen Yacht festgezurrt. Fast sechs Wochen dauert die teilweise stuermische Passage ueber den indischen Ozean. Es gibt laengere Zwischenstopps auf dem Inselparadies der Malediven und auch in Sri Lanka, bevor Moni und Robi im Hafen von Penang, im Nordwesten Malaysias, das Segelboot verlassen. Es ist jetzt erst einmal Erholung angesagt, denn Moni und Robi sind immer noch gesundheitlich angeschlagen von den Nebeneffekten einer Malaria Infektion.

Inselhuepfen, Curry und alte Koenigsstaedtethailand trang 077bs

Die velocos gehen die naechsten Etappen gemaechlich an und besuchen auf ihrem Weg Richtung Bangkok, diverse kleine Inseln. Neben den wunderschoenen Straenden geniessen Moni und Robi vor allem die vorzuegliche thailaendische Kueche. Von der geschaeftigen Millionenmetropole geht es weiter nach Kambodscha. Nach dem Besuch der weltberuehmten Angkor Wat Ruinen und einer faszinierenden Bootsfahrt auf dem Tonle Sap See, radeln die Beiden auf mehrheitlich staubigen Pisten dem grossen Mekongstrom entlang bis Vientiane, der beschaulichen Haupstadt von Laos. Das letzte Teilstueck von Luang Prabang, einer ehemaligen Koenigsstadt bis zur chinesischen Grenze ist sehr huegelig und im feucht heissen Klima definitiv schweisstreibend!

china guangxi-132bsEinmal quer durch China

Im Suedwesten Chinas folgen die velocos zuerst der alten und verkehrsarmen Hauptstrasse. Sie radeln nahe der burmesischen Grenze durch gebirgige Regionen, die mehrheitlich von verschiedenen ethnischen Volksgruppen beheimatet ist. Auf diesem faszinierenden Abschnitt werden Moni und Robi auch kulinarisch in jeder Hinsicht belohnt. Ueber die Quinghai Ebene, die etwa 4000 bis 5500 Meter ueber dem Meer liegt, gelangen die Beiden kurz vor Wintereinbruch in die Stadt Xining. Nachdem Moni und Robi in Hong Kong ein neues Visa fuer China erhalten haben, radeln die Beiden ostwaerts bis Shanghai. In der groessten Stadt Chinas besteigen die velocos eine Faehre, die sie nach Osaka in Japan bringt.

Sushi, Kimchi und Termalquellenjapan kyushu unzen-29bs

Nach dem Besuch von Nara und Kyoto, die beruehmt sind fuer ihre vielen Tempel, entfliehen die Beiden der schwuelheissen Sommerhitze und gelangen mittels bequemer Faehre nach Hokkaido.  Vom noerdlichsten Punkt Japans pedalen Moni und Robi bis zur Insel Kyushu, im Sueden Nippons. Kurz nach Weihnachten setzen die velocos mit einer weiteren Faehre nach Sued Korea ueber. In der geschaeftigen Hafenstadt Busan wird ein weiterer Jahreswechsel gefeiert. Danach erkunden Moni und Robi mit dem Fahrrad Jeju Do, die groesste Insel Sued Koreas. Dabei wird nach einem anstrengenden Radeltag, wann immer moeglich ein oeffentliches Badehaus angesteuert, der perfekte Platz um seine strapazierten Muskeln zu entspannen.

Vom Containerschiff imv pacifico on deck-62bsn die Wueste

Im Fruehjahr 2009 hiess es Abschied nehmen von Asien und so werden im geschaeftigen Containerschiff Hafen von Busan, die vollbepackten Raeder der velocos mittels Kran in den dicken Bauch eines Containerschiffs gehieft. An Bord des 200 Meter langen Frachters, gelangen Moni und Robi in nur 2 Wochen von Sued Korea ueber den gesamten noerdlichen Pazifik bis nach Mexiko. Auf dem riesigen Schiff gibt es taeglich Neues zu entdecken, aber auch fuer allabendliche Unterhaltung ist gesorgt, so dass es den Beiden waehrend der Ueberfahrt nie langweilig wird. Wieder festen Boden unter den Reifen, radeln die velocos nordwaerts, zelten an wunderschoenen Straenden und durchqueren bei bruetend heissen Temperaturen die gesamte Halbinsel Baja California, im Nordwesten Mexikos.

Entlang der Pazifikkueste in den Fruechtekorbcanada bc keremeos-832bs

Monika und Robi setzen ihre Reise an der Pazifikkueste fort, pedalen von San Diego nordwaerts entlang der atemberaubenden Steilkueste von Big Sur und verlassen ueber die Golden Gate Bruecke San Franciso. Oft zelten sie in State parks, oder im Schatten von riesigen Kuestenmammut Baeumen, aber auch immer wieder direkt an der wildrauhen Kueste Oregons. Als Monika und Robi die Grenze Kanadas erreichen, beschliessen sie sich spontan auf verschiedenen Biofarmen im Okanagan Tal mit anzupacken. Sie pfluecken dabei tonnenweise Fruechte und Gemuese und koennen viel ueber den biologischen Anbau lernen.

canada bc pender island-925bsUeberwintern auf den Gulfinseln

Nach einer strengen aber aeusserst ertragreichen Ernte ist es im Spaetherbst hoechste Zeit, in waermere Gefilde weiterzuziehen. In Vancouver besteigen Monika und Robi eine Faehre, die sie zuerst auf die Pender Insel und spaeter auf die Salt Spring Insel bringt. Auf den fuer ihr mildes Klima bekannten Gulf Inseln verbringen die Beiden fast ein halbes Jahr als Voluntaere. Neben dem taeglichen Fuettern einer Schar von Huehnern, einem Dutzend Ziegen, Schafen und einem stoerischen Lama, verrichten Moni und Robi vor allem Gartenarbeiten, pflanzen Baueme und bauen ihren ersten Kompost Bin- und Lehmofen.

Zelten in der Wildniss

Eine weitere Faehre bringt Moni und Robi von Vancouver nach Alaska. In einem halben Jahr durchqueren sie Alaska, Kanada und die Vereinigten Staaten. canada bc dease lake to meziadin jct-88bsVorwiegend abseits der Zivilisation radeln sie auf den Spuren der Pioniere und Goldsucher. In der groesstenteils noch unberuehrten Wildniss ist fast tagtaeglich zelten angesagt, wobei auch die Erfrischung im kalten Fluss oder See zum eingespielten Ritual gehoert. Oft kommt es in Alaska und im noerdlichen Kanada zu Begegnungen mit der vielfaeltigen Tierwelt. Nach einer landschaftlich beeindruckenden Fahrt durch etliche Nationalpaerke im Westen der USA, ueberqueren sie in Texas die Grenze nach Mexiko.

guatemala so santiago atitlan-005bsLagunen, Kolonialstaedte und farbenfrohe Maerkte

Vom Nordosten Mexikos gelangen Moni und Robi via die Huatecas Region nach Puebla. Von der Millionenmetropole fuehrt ihre Reise nach Oaxaca und danach weiter bis an die schwuelheisse Pazifikkueste. Von Tapachula folgt ein steiler und schweisstreibender Aufstieg ins Hochland von Guatemala. Von Quetzaltenango (Xela) radeln die velocos an den Atitlan See und danach weiter bis Antigua. Nach dem Aufenthalt in der schoenen Kolonialstadt, verlassen die Beiden das Hochland und der letzte Abschnitt bis an die Salvadorianische Grenze wird in Angriff genommen.

Grosse Vielfalt auf kleinem Raumhonduras cn copan ruinas-124bs

Von Santa Ana, der ersten grosseren Stadt in El Salvador, pedalen die velocos zuerst an die bei Surfern beliebte Pazifikkueste. Danach setzen sie ihre Reise via San Miguel bis nach Honduras, dem zweitgroessten Land Zentralamerikas, fort. Sie folgen fuer einmal der Panamerica, die sich ziemlich unspektakulaer und auch nicht in unmittelbarer Neahe zum Pazifik der Kueste entlangschlaengelt. Von Choluteca aus, unternehmen die Beiden einen Ausflug zur fuer ihr Korallenriff bekannte Insel Utila. Daneben stehen auch die beruehmten Maya Ruinen von Copan auf dem Programm. Wieder zurueck im heissen Choluteca, schwingen sich die Beiden wieder auf ihre Raeder und radeln das letzte Teilstueck bis zur Grenze.

nicaragua ri isla ometepe-151bsVom Land der tausend Vulkane in die Schweiz Mittelamerikas

Auch in in Nicaragua stellen sich den Beiden nicht zu grosse Hindernisse, sprich Berge in den Weg und so erreichen sie schon bald die Kolonialstadt Granada, die ideal gelegen an der Westkueste des Nicaragua Sees liegt. Von hier bringt die velocos eine Faehre auf die sagenumwobene Ometepe Insel, die zwei Vulkane beherbergt. Von der Vulkaninsel gelangen sie wiederum auf dem Wasserweg nach CostaRica. Via den Aralsee radeln die velocos nach Heredia, dass nur unweit von San Jose, der Hauptstadt Costa Ricas gelegen ist. Auf Nebenstrassen pedalen Moni und Robi durch landschaftlich reizvolle Regionen bis an die Karibikkueste und kurbeln anschliessend entlang traumhafter Palmenstreande bis an die Grenze von Panama.

Panama Kanal, Bilderbuch Inseln und zum ersten mal in Suedamerika!

Nach dem Besuch des Insel Archipel Bocas del Toro muessen Moni und Robi einen Gebirgszug ueberqueren um auf die Pazifikseite zu gelangen. Mangels Alternativen folgen die velocos panama sb archipielago de san blas-032bsgroesstenteils der nicht sehr aufregenden und stark befahrenen Panamerica Strasse. Die letzte Etappe in Zentralamerika hatte es dann in sich, denn auf dem Weg zum Ankerplatz gibt es ueber 20% Steigungen zu ueberwinden. Als Belohnung winkt den Beiden eine Passage auf einem Segelboot. Der Besuch der traumhaften San Blas Inseln in der Karibik lassen die vorgaengigen Strapazen schnell vergessen. Der letzte Abschnitt ueber das offene Meer ist wegen des hohen Wellengangs nicht wirklich ein Genuss und die Velocos sind froh, endlich an der kolumbianischen Karibikkueste anzukommen und in Cartagena wieder festen Boden unter den Raedern zu spueren.

Auf Unwegen nach Hause

Momentan durchqueren Monika und Robi mit ihren Drahteseln den ganzen amerikanischen Kontinent. Sie sind auf dem Weg vom Norden Alaskas bis nach Patagonien, unterwegs an die Suedspitze Argentiniens. Von dort wollen die Beiden an Board eines Schiffes den Atlantischen Ozean durchpfluegen. Und dann fehlt „nur“ noch der afrikanische Kontinent, auf ihrem langen Heimweg in die Schweiz.